"Sicherheit im Alltag durch Vertrauensarbeit"

 

ein gelassenes und möglichst scheufreues Pferd z.B. im Straßenverkehr oder im Gelände ist hier das Ziel.

Pferde sind neugierig, intelligent und lernfähig. In Erster Linie sind sie allerdings Fluchttiere!

Ein Pferd muss lernen, mit den unterschiedlichsten Eindrücken im Straßenverkehr und Gelände ruhig umzugehen, denn es soll ja keine Gefahr für sich, den Reiter oder seine Umgebung werden.

Das funktioniert aber nur, wenn es sich viel im Gelände/draußen aufhalten darf (z.B. regelmäßiger Weidegang, regelmäßige Ausritte) und wenn es sich von seinen Artgenossen oder vom Reiter beschützt fühlt. Letzteres kann es wiederum nur, wenn es seinem Reiter, quasi als Leittier vertraut. Hierbei möchte ich gerne behilflich sein. 

 


Beim speziellen Gelassenheitstraining wird das Pferd mit unerwarteten und teilweise auch Angst einflößenden Situationen konfrontiert um eine Desensibilisierung auf Vertrauensbasis zu erreichen. Das Pferd wird an verschiedene Gegenstände und Situationen herangeführt und nach und nach an diese gewöhnt. Das Lerntempo ist von Pferd zu Pferd verschieden, Gewalteinwirkung ist hier absolut kontraproduktiv!

Das Pferd muss lernen, dass der Reiter es führt und entscheidet was gefährlich ist und was nicht. Es gilt eine klare Rangordnung zu schaffen.

Ein gelassenes Pferd, daß seinem Reiter auch in schwierigen Situationen vertrauensvoll folgt, die es als Fluchttier normalerweise entweder meiden, oder denen es sich durch unkontrolliertes Fluchtverhalten entziehen würde, ist eine Lebensversicherung sowohl für den Reiter/Führer, als auch für unbeteiligte Dritte.